<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516</id><updated>2012-02-16T01:06:18.278-08:00</updated><category term='Reise Südamerika'/><category term='Lebenserinnerung - Brand in der Schule'/><category term='Reiseerlebnisse'/><category term='Kap Hoorn'/><category term='Reisebericht Ushuaia'/><category term='Kriegsende - Schuleinführung 1945'/><category term='Reisebericht Montevideo'/><category term='Reisebericht Antarktica'/><category term='Erinnerungen Grundschule 1952'/><category term='Naturschutz'/><category term='Vietnamkrieg 1964'/><category term='Begrüßung zur ersten Seite'/><category term='Lebenserinnerungen DDR'/><category term='Japan Shoji'/><title type='text'>Gedankenspiel - Gedankenaustausch</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-6177005941519049307</id><published>2011-06-08T00:48:00.000-07:00</published><updated>2011-06-08T00:53:26.473-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lebenserinnerungen DDR'/><title type='text'>Der Ausreiseantrag</title><content type='html'>Damals, Anfang der achtziger Jahre, Vorfrühling, die 6. Unterrichtsstunde lief und auf dem Schulhof rangierten die ersten Schulbusse ein.&lt;br /&gt;Paul Meskat hatte sich gerade an seinen Schreibtisch gesetzt, da hörte er im Sekretariat nebenan das Telefon klingeln. Gleich darauf klingelte sein Apparat: „Bitte einschalten, der Schulrat!“, hörte er die Sekretärin sagen.&lt;br /&gt;Paul schaltete sich ein und an der anderen Seite der Verbindung kam man unvermittelt zur Sache. „Weißt du, was an deiner Schule los ist? Lebst du in der Lage?“ Paul sagte, dass dies bei 1250 Schülern und 80 Lehrern nicht so einfach sei. „Also nicht!“, hörte er.&lt;br /&gt;„Vor mir liegt ein Ausreiseantrag, weißt du was davon?“ Paul wusste nichts davon und der Antrag wurde ihm vorgelesen. Paul wartete konzentriert auf den Namen des Antragstellers und hatte dabei überhört, wohin die Ausreise gehen sollte. Er fragte nach. Da wurde es am anderen Ende laut und beleidigend. Mangelndes Klassenbewusstsein, unzureichende Wachsamkeit waren die harmloseren Vorwürfe. „Nächste Woche wird nach der Sitzung der Parteigruppe“, die Antragstellerin war eine Genossin der SED, „ein Pädagogischer Rat mit dem Kollegium stattfinden!“ Das Gespräch war beendet.&lt;br /&gt;Paul wollte es nicht glauben, Ursel Kirchner, Genossin, Staatsbürgerkundelehrerin hatte den Antrag eingereicht. Unglaublich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Parteigruppenorganisator erhielt von der Kreisleitung exakte Anweisungen. Zur Unterstützung wurden ihm zwei Mitarbeiter der Kreisleitung beigegeben. Eine Woche später traf sich die Parteigruppe der Schule; die Ankündigung „außerordentlich“ machte neugierig.&lt;br /&gt;Der Gruppenorganisator begrüßte die Mitglieder und die Gäste der Kreisleitung und tastete sich in ersten Worten vorsichtig an die Thematik heran. Von Klassenkampf war die Rede, von politischer Wachsamkeit, vom Klassenfeind, von Flucht, Verrat an der Republik und feindlichen Aktivitäten. Es sollte diskutiert werden, worüber war nicht richtig klar geworden. Schweigen!&lt;br /&gt;Ein Genosse auf der Fensterseite des Raumes wurde angesprochen: „Du hast doch eine Schülerin in deiner Klasse, deren Eltern sie bei ihrer Flucht hier allein zurückgelassen haben!“ Der Angesprochene stellte kurz den Sachverhalt dar: Ein Elternpaar ist in einem vorbereiteten Versteck in einem LKW über die Autobahn Berlin - München aus der DDR abgehauen und hat seine zwei Kinder allein in der Wohnung zurück gelassen. Nachbarn fanden sie am nächsten Tag. Wenige Tage später meldeten sich die Eltern über einen „Westsender“ und verlangten Familienzusammenführung. Das war nicht schwer zu verurteilen und eine Meinung zu äußern!&lt;br /&gt;Die zu diskutierende Thematik wurde allen jetzt klarer. Der Platznachbar wollte ergänzen: Sein Vater hatte Herzprobleme und nach langer Wartezeit einen Termin bei einem Herzspezialisten bekommen. Am Behandlungstag wartete er in der Klinik mit vielen anderen Patienten. Statt des Arztes ließ sich nach längerer Zeit eine Schwester sehen und teilte mit, dass der Arzt die Republik in der Nacht verlassen, aber schon aus Nürnberg angerufen habe und die Patienten um Verzeihung für ihr unnötiges Warten bitte. Die Patienten bewerteten diese Flucht laut und drastisch. „Der hat auf unsere Kosten studiert!“ Das war eine der wohlwollenderen Äußerungen. Ein Teilnehmer aus der gegenüberliegenden Reihe erinnert an „unseren“ Eiscafébesitzer im Ort, der jedem mitteilte, dass er mit seinem verdienten Geld Wände tapezieren, aber kein zweites Café eröffnen könne. Er fühle sich unfrei. Sein Drang in die Freiheit wurde in Prag am Flugzeug gebremst. Sein Pass war nicht gut gemacht.&lt;br /&gt;Die Beispiele trafen das anstehende Problem nur unvollkommen. Politischer sollte es sein! Eine junge Genossin warf ein, dass die dargestellten illegalen Ausreisen alle mit Politik und Widerstand nur wenig zu tun hätten und dass die Fluchten aus politischen Gründen sicher in den Städten Leipzig, Dresden, Jena stattfänden, denn im Fernsehen höre man doch immer wieder von Konflikten mit der Staatsmacht. Welches Fernsehen sie meinte, ließ sie offen. „Einige wollten auch gar nicht gehen und mussten ausgebürgert werden“, ergänzte sie verunsichert.&lt;br /&gt;Das wurde nichts, die Diskussion lief nicht wunschgemäß. Die Versammlungsleitung ließ Unzufriedenheit erkennen und ein Mitarbeiter der Kreisleitung nahm sich das Wort. Aus einer roten Mappe nahm er ein Schriftstück mit spitzen Fingern, sah es an, als sähe er es zum ersten Mal, rückte die Brille zurecht und begann jedes Wort hervorhebend zu lesen. Atemlose Stille nach der Überschrift „Ausreiseantrag“. Langes Schweigen nach dem Vortrag. Keiner sah die Antragstellerin an.&lt;br /&gt;„Genossin Kirchner, du wolltest zu deinem Antrag sicher noch etwas sagen!“ Die Aufforderung war abwertend, zynisch formuliert. Eine Weile geschah nichts. Paul sah, wie sich Ursel sammelte und straffte. Die Anspannung schien von ihr abzufallen. Sie hatte die Hände jetzt ruhig auf einer vor ihr liegenden Mappe liegen und erhob sich langsam. Lange sah sie ins Präsidium und ihr Blick glitt dann langsam über die rechte und linke Seite der Versammlungsteilnehmer. Sie holte tief Luft und sagte: „Genossen, ich schäme mich für euch, was habt ihr denn von mit gedacht?“ Alle Blicke zog sie jetzt auf sich. „Dachtet ihr, dass ich die DDR verlassen will in den Westen? Was denkt ihr denn von mir? In die Sowjetunion will ich natürlich, vielleicht auch in die CSSR oder nach Ungarn. Dort könnte ich an einer Schule Deutsch unterrichten und ich würde für meine Familie vielleicht eine Wohnung erhalten, auf die ich hier seit 8 Jahren warte. Das steht doch alles in meinem Antrag.“ Dem Mitarbeiter der Kreisleitung war die Brille aus der Hand gefallen.&lt;br /&gt;Nun öffnete sie ihre Mappe und begann Zeitungsausschnitte vorzulesen, in denen von vielen bezugsfertigen Wohnungen die Rede war in Moskau, Leningrad, Minsk und anderswo. Keiner unterbrach sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon während ihrer Rede lösten sich die Versammlungsteilnehmer aus ihrem Schockzustand. Die meisten sahen jetzt angestrengt nach unten. Eine Genossin hantierte mit ihrem Taschentuch und zuckte in den Schultern. Plötzlich sprang sie auf, rannte hinaus und explodierte in einem ohrenbetäubenden Lachen zu kurz hinter der Tür.&lt;br /&gt;Unvermittelt wurde die Versammlung geschlossen. Paul bekam noch gesagt: „Kein Pädagogischer Rat nächste Woche!“&lt;br /&gt;Nachdem die Gäste verschwunden waren, sagte einer: „Die Ursel traut sich was!“ Alle nickten.&lt;br /&gt;Einstweilen geschah in der Sache Ausreiseantrag nichts weiter.&lt;br /&gt;Ostern wollte die Antragstellerin wie üblich zu Bekannten nach Prag fahren, aber an der Grenze war Schluss. Ihr Projekt, einen Ausreiseantrag in die Sowjetunion zu stellen, zog schnell große Kreise. Eine Kollegin, die von einer Weiterbildung in Leipzig heimkehrte, hörte dort von diesem unerhörten Vorgang während ihres Lehrganges!&lt;br /&gt;Ungefähr 4 Wochen nach der außerordentlichen Parteigruppenberatung kamen doch noch Aktivitäten auf. „Man täusche die Partei nicht ungestraft und mache sie lächerlich.“ Eine Rüge müsse schon sein, die die Parteigruppe auszusprechen habe, wurde erwartet von der Kreisleitung. Ursel war einverstanden mit der Bestrafung, hatte sie doch wenige Tage vorher drei Wohnungen zur Besichtigung angeboten bekommen. Für die schöne große Altbauwohnung hatte sie sich entschieden. Sie war glücklich. Alle waren verblüfft, Staatsbürgerkunde durfte sie weiter unterrichten. Kein Kollege wollte ihr diese Stunden abnehmen.&lt;br /&gt;Die Grenze in die sozialistischen Bruderländer blieben ihr auch die nächsten Jahre verschlossen. Verlassen konnte sie die DDR nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich nach der Wende wurde sie entlassen wegen „mangelnder Eignung“.&lt;br /&gt;Im dritten Jahr nach der Wende traf Paul sie noch einmal wieder vor einem Supermarkt. Sie hatte gerade ihre Einkäufe verstaut. Über drei Autos teilte sie lautstark mit, dass sie endlich ihre Stasiakte erhalten habe. Alle Namen seien aber geschwärzt gewesen. Sie habe sich aber aus den Texten doch alles zusammenreimen können.&lt;br /&gt;Nicht alles ist da so gelaufen in der alten DDR, wie es theoretisch in der neueren öffentlichen Erinnerung hätte sein müssen, sinnierte Paul und grinste in sich hinein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-6177005941519049307?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/6177005941519049307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=6177005941519049307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/6177005941519049307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/6177005941519049307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2011/06/der-ausreiseantrag.html' title='Der Ausreiseantrag'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-7491639228536961022</id><published>2011-03-22T01:33:00.000-07:00</published><updated>2011-04-05T05:59:29.783-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vietnamkrieg 1964'/><title type='text'>Damals während des Vietnamkriegs 1964</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7fhuWQ9jWNU/TYhfbjwrsOI/AAAAAAAAAPc/Qt1Sft7XlpM/s1600/vietnam6701e.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 199px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586820264813637858" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-7fhuWQ9jWNU/TYhfbjwrsOI/AAAAAAAAAPc/Qt1Sft7XlpM/s400/vietnam6701e.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#990000;"&gt;&lt;strong&gt;Damals, Vietnamkrieg 1964&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Das Schiff entfernte sich immer weiter von Vietnams Küste, von Da Nang im Südchinesischen Meer. Das neue Ziel hieß China, die südlichste Stadt des Landes, Ende der Welt. Paul Meskat, seit 8 Jahren Rentner, lag in seinem Liegestuhl am Bug des Schiffes und beobachtete mit halb geschlossenen Augenlidern, wie im Dunst des Abends Küstenlinie und Wasserfläche ineinander aufgingen. Die Reisetage in Vietnam waren nicht nur Besuch eines Landes; Vietnam war für Paul emotional belegt und er konnte die immer wieder aufkeimenden Erinnerungen nicht einfach beiseite schieben. In den letzten Tagen erinnerte sich Paul immer wieder an 1964 und erst jetzt schien mit dem Besuch in Saigon und Da Nang der Endpunkt einer Erinnerungskette erreicht zu sein. Wie naiv waren wir nur damals? Diese Frage stellte er sich immer wieder. Da war er wieder, der Anruf der Abteilung Volksbildung im März 1964. Zur Klärung einer Angelegenheit sollte er vorsprechen. „Wir haben entschieden, dich für die Deutschausbildung vietnamesischer Praktikanten 7 Monate abzuordnen!“ Paul sollte vietnamesischen Jugendlichen die deutsche Sprach vermitteln. Konnte er das? Wie sollte das gehen? Belastet mit vielen Zweifeln sagte er nach längerem Zögern zu. Ein einwöchiger Lehrgang in Berlin zur „Deutschausbildung ohne Mittlersprache“ machten ihn nicht viel klüger, auch nicht die Vorträge zu Besonderheiten der Vietnamesen und deren Lebensweise. Viel wussten die Referenten damals auch nicht. Im Mai 1964 reisten dann seine Schüler aus Vietnam an; 18 – 22 Jahre waren sie alt, waren ununterbrochen 20 Tage mit dem Zug von Peking nach Jena unterwegs gewesen und in China hatte man sie alle in zivile dunkelblaue Einheitsuniformen in Einheitsgröße gesteckt. Paul erfuhr, dass die meisten aus kleinen Urwalddörfern am Mekong kamen, aber auch aus dem Norden, vier Klassen Elementarschule besucht hatten und noch nie ihr Dorf verlassen hatten. Nur zwei seiner Schüler hatten eine fortführende Schule besucht in einer größeren Stadt. Erst heute, nach 45 Jahren, begriff er, was das für ein Kulturschock für diese Jugendlichen damals gewesen sein muss: Heimat, Familie, Freunde hatten sie verlassen für mehr als ein Jahr, um Deutsch zu erlernen und den Beruf eines Optikers. Viele ihrer Eltern hatten ihnen zugeredet. In Deutschland könnten sie den Krieg überleben. Paul bekam seine 15 Praktikanten zugeteilt und musste mit ihnen zur Einkleidung. Die Kleidungsstücke waren dem europäischen Durchschnitt angepasst. Bei den jungen Männern bereitete das auch keine weiteren Schwierigkeiten, aber bei den Mädchen! Zur neuen Ausrüstung gehörten ungewohnte Unterwäsche, BH, Absatzschuhe. Kolleginnen halfen ihnen aufopferungsvoll. Was Vietnamesen essen, wusste so richtig auch niemand. Viel Reis, dachten alle und was noch? Darüber hatte niemand nachgedacht. Was die alles auf sich genommen hatten allein beim Essen, dachte Paul immer wieder, nachdem er die Grundprinzipien asiatischer Küche verstanden hatte. Reis wurde damals gekocht, viel Reis, schön körnig. Den wollten sie aber nicht. Die Armee half mit einer Feldküche vor dem Haus aus. Wie üblich bei deutscher Gemeinschaftsverpflegung gab es Brot, Marmelade, etwas Wurst, Scheibe Käse. Was sollten sie damit anfangen? Einige waren erfinderisch. Alles wurde in kleine Stücke geschnitten, mit Tee aufgefüllt und gelöffelt. Später wurde die Speisewürze BINO (Maggi) im Geschäft entdeckt, große Flaschen. Damit füllte man das Eingebrockte im Teller auf. Die Würze schmeckte wie eine Soße, die es im Krieg schon lange nicht mehr gab bei ihnen. Überall roch es penetrant nach dieser Speisewürze in den Räumen. Die erste Unterrichtsstunde begann. Schüler und Lehrer waren aufgeregt. Paul erinnert sich noch genau an den Verlauf. Als sie sich gegenseitig gemustert hatten, schrieb Paul an die Tafel. „Ich heiße Paul Meskat!“. Dabei zeigte er auf sich und wiederholte das mehrmals. Dann wurde sein Name durch einen Schülername ersetzt und gesprochen. Nach der zweiten Stunde wusste Paul, dass es funktionieren könnte mit dem Deutschunterricht. Noch nie hat Paul so viel ausgeschnitten aus Zeitungen und Bilder aus Katalogen, nie hat er so viele Skizzen an die Tafel gezeichnet um verstanden zu werden. Es gab keine Mittlersprache und auch keine Wörterbücher Deutsch – Vietnamesisch. Nach drei Monaten waren Gespräche über die Dinge des Alltags möglich. Im November konnte man dann schon über den Krieg, die Familie und die Politik reden. Gemeinsam wurde diskutiert, Vorträge wurden gehalten. Man lernte Telefonieren, Essen in Gaststätten, Einkaufen; man lernte deutsches Leben kennen, deutsche Kultur. Eines Tages sprach der Hausmeister Paul an, er möge sich doch mal den Schlafraum seiner Gruppe ansehen. Er war verblüfft. Alle seine Vokabeln standen in den neu gestrichenen Räumen an der Decke und an den Wänden über den Doppelstockbetten, groß und fett! Alle konnten meistens die Vokabeln der letzten Stunden gleich gut sprechen und anwenden, obwohl er doch gemerkt hatte, dass erhebliche Unterschiede in der Lernfähigkeit bestanden. Paul fand heraus, dass in den Oberbetten die schwächeren Schüler lagen. Die hatten die Vokabeln immer vor Augen. Wenn es not tat, wurde nachts das Licht nicht ausgeschaltet, damit die Lernschwächeren Vokabeln lernen konnte. Einer war immer eingeteilt, der die Obenschläfer wecken musste, wenn sie doch eingeschlafen waren. Jetzt konnte sich Paul auch erklären, warum immer mal einer mit dem Kopf auf die Bank fiel vor Müdigkeit. Er versuchte mit den Jugendlichen zu reden. Da gab es aber nichts zu reden: es war Krieg, hier war ihre Front, Eltern und Freunde starben im Krieg in der Heimat. Dann, Ende November, gab es den ersten Schnee. Diese Schauspiel konnten sie nicht fassen. Erfahrungen mit Glätte gab es nicht, sie fielen dauernd hin und nahmen Schnee mit in die Schulstube. Nach kurzer Zeit krochen kleine Rinnsale unter den Bänken hervor. Man war um eine Erfahrung reicher geworden – Schnee wird zu Wasser. Paul verstand heute mehr von ihnen, nachdem er ihre Lebensräume, jetzt, 45 Jahre später, erfassen konnte. Seine Schüler müssen Kartoffeln, Rotkraut und Möhren für traditionelles Gemüse des Nordens gehalten haben. Bei der damaligen DDR Gemüseversorgungslage hätte auch niemand helfen können. Immer wieder trafen Todesnachrichten über die Botschaft in Berlin ein. Auch Paul versuchte Anteilnahme zu zeigen, aber die meisten wehrten Mitleid ab, lernten nur noch verbissener, um den Schmerz zu überwinden. Im März 1965 war dann Prüfung. Alle schafften die Sprachprüfungen. Geschenkt wurde ihnen nichts, denn sie mussten die Lehrer an der Berufsschule und ihre Betreuer in der Produktion verstehen können. Das mit den Berufsschullehrern klappte dann auch, aber die Betreuer im Lehrbetrieb sprachen Dialekt und einige Vietnamesen meinten, es sei keine deutsch Sprache. Die Deutschlehrer mussten noch mal ran und mit Azubis und Betreuern arbeiten, damit sie sich besser verstehen konnten. Die Praktikanten lernten Richtaufsätze für russische hoch reichende Flak - Geschütze zu montieren, zu reparieren unter Frontbedingungen und zu justieren, um Flugzeuge in großer Höhe bekämpfen zu können. Bald schon waren die Azubis in das private Leben der Betreuer eingebunden. Paul in seinem Liegestuhl bemerkte, dass er allein hier vorn auf dem Schiff lag. Die anderen bereiteten sich für das Abendessen vor und waren gegangen. Die Dunkelheit hatte Sterne geboren. Was ist aus ihnen geworden, seinen Schülern? Vielen Leuten hatte er beim Landgang ins Gesicht geschaut; sie mussten heute 65 Jahre alt sein, aber er wusste, er konnte niemanden treffen … Mehrmals fragte er auch nach dem Krieg, wenn er in Deutsch angesprochen und nach Leipzig oder Dresden gefragt wurde, aber die unter 40jährigen wussten fast nichts vom Krieg, alles lange her ... Erst Jahre später hat Paul erfahren, dass den Fronteinsatz nur wenige überlebt hatten. Seine aufgeschlossenste und intelligenteste Schülerin Le thi Hoa war schon beim ersten Einsatz gefallen während der Justierung des Richtaufsatzes eines Geschützes. An der Brücke Ham Rong hatten sie eine B52 beschädigt. Eine Bombe dieser Maschine traf aber noch voll die Geschützstellung und pulverisierte diese. Jahre später, kurz vor Kriegsende, kam ein kleines Päcken aus China, gewickelt in grobes Packpapier mit einem Brief. Es wurde mitgeteilt, dass fast alle gefallen seien und jemand den Auftrag erhalten hatte, den Brief abzusenden mit einem Kamm, der aus der Außenhaut einer B52 gefertigt war: „Für den deutschen Lehrer!“ Paul sah hinauf zum Sternenhimmel und einige Tränen kullerten ihm über das Gesicht. Hatte ihn die Erinnerung an die Zeit vor fast 50 Jahren doch so mitgenommen? Ihm schien, als wäre der Einsatz von 1964 erst heute abgeschlossen und aufgearbeitet, nachdem er das Land erlebt hat. Verstohlen wischte er seine Tränen ab, erhob sich und fuhr nach unten in seine Kabine, um sich für das Abendessen umzuziehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-7491639228536961022?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/7491639228536961022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=7491639228536961022' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/7491639228536961022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/7491639228536961022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2011/03/damals-wahrend-desvietnamkriegs-1964.html' title='Damals während des Vietnamkriegs 1964'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-7fhuWQ9jWNU/TYhfbjwrsOI/AAAAAAAAAPc/Qt1Sft7XlpM/s72-c/vietnam6701e.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-9042788330028259567</id><published>2011-02-05T00:59:00.000-08:00</published><updated>2011-02-05T01:33:32.546-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lebenserinnerung - Brand in der Schule'/><title type='text'>Erinnerungen: 1963 - Feuer in der Schule</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TU0YgpZkGuI/AAAAAAAAAPU/gVvtuGr4VNg/s1600/Hund0504ga.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 278px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570135263275129570" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TU0YgpZkGuI/AAAAAAAAAPU/gVvtuGr4VNg/s400/Hund0504ga.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;1963: Feuer in der Schule&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Studium als Diplomlehrer abgeschlossen, erster Einsatzort, kleine Dorfschule nahe der Bezirksstadt, „dort, wo man gebraucht wurde“. Busanschluss gibt es nicht und die Schule besteht aus 4 Klassenräumen mit 8 Klassen in zwei Dörfern.&lt;br /&gt;Paul Meskat hatte während des Studiums nicht gehört, dass es den Stufenunterricht noch gibt, zwei Klassenstufen gleichzeitig in einem Raum unterrichtet werden.&lt;br /&gt;Eine Kontrolle der Schule durch die entsprechende Abteilung Volksbildung ist seit Jahren nicht erfolgt; kein Inspektor hat sich an diese Schule verlaufen. Die Sitten waren etwas verlottert und erinnerten an trautes Schulmeisterleben irgendwo im Heidesand. Lehrer und Pfarrer waren noch anerkannte Größen. Der Bürgermeister als Staatsmacht hatte wenig zu melden.&lt;br /&gt;Ganz am Anfang fragte Paul Meskat mal den Schulleiter nach den Pausenzeiten und anderen Formen der Schulorganisation. „Mach einfach Pause, wenn du denkst!“ war die Antwort des leitenden Lehrers.&lt;br /&gt;Paul war aber mit 45 Minuten Stunden aufgewachsen und daran gewöhnt; 60 und mehr Minuten Unterrichtszeit lagen ihm nicht.&lt;br /&gt;Die Pausenlänge richteten sich häufig nach dem Vormittagsangebot des bayrischen Rundfunks vom Ochsenkopf. Bei der Hausmeisterin lief der Fernseher ständig und sie reichte frische Leberwurstbrötchen an die zwei Lehrer der Teilschule aus. Die Schüler fühlten sich beaufsichtigt, tobten herum und die Eltern fanden auch nichts dabei. Das war immer schon so und auch Paul gewöhnte sich schnell daran. Der frische Wind der Bildungspolitik der DDR hatte diesen abgelegenen Zipfel des Landes noch nicht erreicht.&lt;br /&gt;Monatliche Dienstberatungen waren ein Höhepunkt im Landlehrerleben des Kollegiums.&lt;br /&gt;Eine Flasche „Halb und Halb“ – Kräuterlikör im höheren alkoholischen Prozentgehalt - kam auf den Tisch und … frische Leberwurstbrötchen. Der Schulleiter legte die monatlich gesammelte ungeöffnete Post auf den Tisch und begann sie zu öffnen und zu verlesen. Viele Anweisungen der Staatsmacht hatte die Zeit bereits erledigt, der Rest wurde beiseite gelegt.&lt;br /&gt;Diese unbürokratische Schulführung hatte aber auch ihre Nachteile. Paul erinnerte sich, dass eine Kollegin um den Februar herum in der Bezirksstadt einen Arzttermin wahrnehmen musste. Sie wunderte sich über die vielen Kinder auf der Straße, fragte und erfuhr, seit einer Woche seien Ferien wegen der Kälte, vorverlegt. Die verlorene Woche Ferienzeit durfte nicht nachgeholt werden. Während er nächsten Dienstberatung ignorierte das Lehrerkollegium „Halb und Halb“ und Leberwurstbrötchen. Man war verärgert über die verlorene Ferienzeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wenigen technischen Unterrichtsmittel der Schule waren kaum einsatzbereit. Paul hatte noch Ideale und wollte reparieren. Nach einer nachmittäglichen Arbeitsleistung an den vergammelten technischen Geräten trat er vor die Schultür, schaute zum Nebengebäude und meinte Flammen zu sehen über dem Dach, dann waren sie auch wieder weg. Mal nachsehen! Er stieg die Treppe hinauf. Auf halber Höhe kam ihm der Sohn der Reinigungsfrau entgegen und meinte, dass es da oben brenne. Paul schaute nach und sah, dass ein individueller Löscheinsatz nicht mehr möglich war.&lt;br /&gt;Was tun? Paul überlegte: Feuerwehr – Telefon! Der LPG Vorsitzende gegenüber der Schule mit dem größten Hof hatte Telefon. Außerdem hatte ein Kollege dort eingeheiratet, der ein Jahr länger an der Schule arbeitete und Mathe/Physik unterrichtete.&lt;br /&gt;Das Anrufen der Notrufnummer für Feuer gestaltete sich schwierig. Es gab kommunikative Schwierigkeiten. Aus dem Hörer war zu vernehmen: „Wir lassen uns doch nicht dauern verscheißern. Auf solche Meldungen fallen wir nicht mehr rein!“ Weitere Anrufe führten zur gleichen Auskunft.&lt;br /&gt;Zufällig war der Pfarrer in dunkler Dienstkleidung unterwegs. Er probierte die Feuermeldung auch: gleiches Ergebnis.&lt;br /&gt;Damit fand sich der Dorfpfarrer nicht ab und entpuppte sich als energisches Organisationstalent: eine Bäuerin bekam den Kirchenschlüssel und den Auftrag zu läuten, um den Bauern der umliegenden landwirtschaftlichen Arbeitsstellen eine Notlage anzuzeigen. „Ihr“, und damit meinte er Paul und den Physikkollegen und die aufgelaufenen Bäuerinnen, „holt den Spritzenwagen und stellt ihn am Dorfteich auf, holt die Motorspritze raus und legt Saugkorb und Schläuche aus!“&lt;br /&gt;Der Wagen war schwer und eigentlich für einen Traktor gedacht. Darum wurde er nicht zu der vorbereiteten Saugstelle gefahren, sondern der nächste Standort am Teich ausgewählt. Exakt und Präzise waren die Anweisungen des Dorfpfarrers. Das Feuer hatte bereits den ganzen Dachstuhl erobert und prasselte eindrucksvoll vor sich hin.&lt;br /&gt;Paul und der Physiklehrer teilten die Frauen ein zum Verlegen des Saugschlauches und der Schlauchlängen zum Brand. Paul verschraubte die Schlauchkupplungen, setzte das Strahlrohr an und teilte mehrere Frauen ein, das Strahlrohr gut festzuhalten, wenn Wasser kommt. Pfarrer und Physikkollege bemühten sich um die Motorspritze. Nach einigen Fehlzündungen sprang sie an. Sie saugte aber nicht. Pfarrer und Physiklehrer erörterten physikalische Prinzipien, drehten entsprechende Ventile in der richtigen Reihenfolge. Das Pumpwerk begann und die Drehzahlen wurden erhöht. Das Wasser in den fast 200 Metern Schlauch war schneller bei den Frauen, als Paul die Entfernung bewältigen konnte. Der Schlauch war steinhart geworden und schleuderte die Frauen umher. Erst, nachdem Paul mit angefasst hatte und das Kommando übernahm, gelang es, den Brandherd zu treffen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn der Wasserstrahl traf, sah es für den Brand nicht gut aus. Ziegel, brennende Bretter, ja ganze Fachwerkteile wurden durcheinander geschleudert.&lt;br /&gt;Nach kurzer Arbeit setzten an der Maschine Fehlzündungen ein. Es knallte, die Maschine verharrte und dann pumpte sie weiter. Die Leute am Strahlrohr rannten im Rhythmus der Zündunterbrechungen mit dem Schlauch hin und her und zielten dann wieder auf den Brand.&lt;br /&gt;Am Strahlrohr waren jetzt genug Leute; Paul konnte zur Maschine laufen. Dort standen mehr Zuschauer als beim Brand und beobachteten das Gerät aus respektablem Abstand ehrfürchtig. Der Auspuff begann sich gerade von dunkelrot zu hellrot zu verfärben. Immer wieder gab es ohrenbetäubende Fehlzündungen. Ein alter Mann sagte in einer Aussetzerpause zu Paul: „Spritze ist unverwüstliches russisches Modell, kenne ich aus der Gefangenschaft in Russland!“&lt;br /&gt;Der Wassereinsatz auf das Feuer zeigte Wirkung und da war das Tatütata der angeforderten Feuerwehr zu hören. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie besichtigten und bauten eine zweite Löschlinie auf, lobten den örtlichen Brandeinsatz und staunten über die Haltbarkeit des Materials. Eigentlich hätten die Schläuche diesen Pumpdruck nicht überstehen können! Sie löschten letzte Feuernester und rissen einige Mauern ein. Die Feuerwehrleute lobten weiter und Paul dachte sich, dass sie wohl ihren verspäteten Einsatz vergessen machen wollten.&lt;br /&gt;Die Kirchenglocke hörte auf zu läuten, an der Brandstelle dampfte es noch und Rinnsale des Löschwasser liefen aus der Brandstätte. Der Bürgermeister ließ eine Flasche Korn kreisen und bedankte sich bei Paul und seinem Kollegen für die Umsicht und auch dafür, dass der Dorfteich gereinigt worden sei. Der Pfarrer wurde in den Dank nicht mit einbezogen, ideologisch sozusagen. Ein Industriearbeiter als Bürgermeister, der aufs Land gegangen war, wusste, was sich gehört!&lt;br /&gt;Da der Ansaugschlauch an der tiefsten Stelle des Teiches angelegt worden war, hatte der Saugkorb den ganzen Entendreck abgepumpt und auf das Feuer geschleudert. Jetzt war auch klar, warum alle, die mit dem Wasser zu tun hatten, so streng rochen.&lt;br /&gt;Das Schulhaus war gerettet; Schule konnte am nächsten Tag stattfinden. Als Brandursache wurde der 12 jährige Sohn der Reinigungsfrau ermittelt, der auf dem Boden geraucht hatte und die Zigarette achtlos in eine Leergut Palette mit Holzwolle geworfen hatte.&lt;br /&gt;Ein Jahr später wurde die Schule aufgelöst und Schüler und Lehrer auf umliegende Schulen verteilt. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-9042788330028259567?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/9042788330028259567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=9042788330028259567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/9042788330028259567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/9042788330028259567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2011/02/erinnerungen-1963-feuer-in-der-schule.html' title='Erinnerungen: 1963 - Feuer in der Schule'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TU0YgpZkGuI/AAAAAAAAAPU/gVvtuGr4VNg/s72-c/Hund0504ga.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-7878915444680061300</id><published>2011-01-10T00:16:00.000-08:00</published><updated>2011-01-10T01:01:43.328-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erinnerungen Grundschule 1952'/><title type='text'>Rückerinnerung: Schulstrafe 1952</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TSrAy7g3BUI/AAAAAAAAAOo/VXUqzAzALEQ/s1600/Peter024.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 243px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5560468671143806274" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TSrAy7g3BUI/AAAAAAAAAOo/VXUqzAzALEQ/s320/Peter024.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:180%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;Schulstrafe 1952&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundschule, Winter, Schulbrot in der Klasse vergessen; zurück in den Klassenraum, Frühstücksschnitten holen.&lt;br /&gt;Da, im Klassenraum, ein Kreidestück auf dem Boden. Paul blickt an die Wandtafel, ein Schülermachwerk, erkennbar, ein nackter Frauenkörper mit üppigen Attributen der Weiblichkeit. Bildunterschrift: „Inge Klier“.&lt;br /&gt;Gedankenverloren, den Blick an der Tafel hob er das Kreidestück langsam auf und drehte es zwischen den Fingern.&lt;br /&gt;Die Klassenraumtür hatte sich leise geöffnet; ein Lehrer sah einen Schüler, der in der Pause im Klassenraum nichts zu suchen hatte, sah die obszönen Tafelschmiererei und Paul mit einem Kreidestück in der Hand.&lt;br /&gt;Eigentlich war alles klar, der Missetäter war überführt. Leugnen zwecklos! Ganz großes Vergehen!&lt;br /&gt;Am nächsten Tag hatte Paul mit seiner alleinerziehenden Mutter zum Pädagogischen Rat der Lehrer zu erscheinen. Die Verworfenheit der Kinder im allgemeinen und speziellen Fall wurden ausführlich beleuchtet. Paul war in andern Zusammenhängen schon aufgefallen, besonders durch Faulheit.&lt;br /&gt;Leugnen half nicht bei der erdrückenden Lage der Indizien. Der verstockte uneinsichtige Sünder, der die Tat abstreiten wollte, zeigte keinerlei Reue oder Einsicht.&lt;br /&gt;Auf Beschluss der Lehrerkonferenz wurde entschieden, eine Woche Strafe: drei Tage Schulverbot; dreimal 2 Stunden Nachsitzen, Sprechverbot der Mitschüler mit dem Bestraften. Die alleinerziehende Mutter rundete mit einer Woche Stubenarrest die Bestrafung ab.&lt;br /&gt;Paul verstand die Welt der Erwachsenen nicht mehr. Mehr Ungerechtigkeit ging nicht!&lt;br /&gt;Vergessenes Pausenbrot im Klassenraum holen, das war eine gefährliche Angelegenheit. Wo blieb die Gerechtigkeit? Wut auf Lehrer und Schule wuchsen uferlos …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Tage schulfrei – unter normalen Bedingungen ein Geschenk -, aber jetzt?&lt;br /&gt;Durch die Gardinen beobachtete er heimlich wie die Mitschüler zur Schule gingen und heim kamen. Schule, sonst immer ein notwendiges Übel, bekam durch das Verbot eine neue Perspektive. Neid auf die anderen Schüler kam auf, Wut auch auf den Feigling, der die Tafel beschmiert hatte und nicht bestraft worden ist. Die Sehnsucht nach Schule und verbotenen Unterrichtsstunden wuchs täglich.&lt;br /&gt;Das Nachsitzen nach dem Unterricht begann am Donnerstag. Nicht mit den Mitschülern reden zu dürfen verletzte stärker als die Aussicht auf Nachsitzen plus Strafarbeit.&lt;br /&gt;Alle Mitschüler hielten sich an das Redeverbot, da der Klassenleiter die Verwerflichkeit der Tat anschaulich und überzeugend vermittelt hatte.&lt;br /&gt;Nachsitzen, das hieß, in der leeren Schule Strafarbeit zu verrichten. Paul musste einen dreizeiligen erziehungswirksamen Text 400 mal abschreiben. Gewertet wurden nur die Textteile, die gut geschrieben und fehlerfrei waren. Nach 20 Textwiederholungen wurde die Schrift immer unleserlicher, Fehler machten sich breit. Er legte eine Pause ein!&lt;br /&gt;Vorsichtig öffnete Paul die Tür zum Flur und bemerkte, dass die Reinigungsfrauen in einem anderen Schulteil säuberten.&lt;br /&gt;Gegenüber auf dem Fensterbrett stand eine Literflasche blauer Tinte zum Auffüllen der Tintengläser in den Schulbänken. Die Doppeltür zum Schulleiterzimmer nebenan stand weit offen; ein riesiger Gummibaum mit vielen Verzweigungen dominierte den Raum. Liebevoll waren die Zweige an den Wänden entlanggeführt worden.&lt;br /&gt;Im unteren Flur rumorten die Reinigungsfrauen.&lt;br /&gt;Ein Gedanke schaffte sich im Kopf Raum und formte sich. Die Wut über das erlittene Unrecht beschleunigte den Puls und trieb den Gedanken in den Elementen Tinte - Gummibaum vorwärts: Tintenflasche öffnen, in den völlig ausgetrockneten Pflanzkübel des Gummibaums gießen, zurück in den Klassenraum und weiter Strafarbeit schreiben. Alles erfolgte sekundenschnell, Erleichterung! Er hatte seiner Wut auf Lehrer und Schule ein Ablassventil geöffnet.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen beobachtete Paul, dass Lehrer einzeln und in Gruppen häufiger als üblich in das Zimmer des Schulleiters pilgerten und sich anschließend angeregt unterhielten.&lt;br /&gt;Zwei Tage später konnte Paul den Grund für die häufigen Lehrerbesuche beim Schulleiter selbst sehen. Der bewusste Gummibaum stand traurig und mit hängenden Zweigen auf der Schultreppe. Einige Blätter ganz oben zeigten noch eine intensive blaugrüne Färbung; die anderen Blätter hingen braun und schlaff herunter.&lt;br /&gt;Paul staunte!&lt;br /&gt;An diese Wirkung hatte er nicht gedacht. Der ausgetrocknete Gummibaum hatte wohl allzu gierig die Tinte aufgesogen, im Geäst verteilt, aber schlecht vertragen?&lt;br /&gt;Nachforschungen unter der Schülerschaft wurden nicht angestellt, weil sich die Lehrer nicht vorstellen konnten, wie Schüler in den stets verschlossenen Raum gelangt sein sollten.&lt;br /&gt;Paul empfand Erleichterung; er hatte was gegen die große Ungerechtigkeit unternommen. Halb und halb war seine Wut verflogen. Schade nur, er konnte mit seinen Mitschülern darüber nicht reden …&lt;br /&gt;Um den Rest der Wut auf die Ungerechtigkeit abzubauen hatte er sich einen Stecker gebastelt, in dem die beiden Pole miteinander verbunden waren. Die Steckdose befand sich hinter seinem Rücken in der letzten Bank.&lt;br /&gt;In den Wintermonaten, wenn es in den ersten zwei Stunden noch dunkel war, schob er den Stecker immer mal in die Steckdose und erzeugte einen Kurzschluss. Die Lehrer mussten ihren Unterricht den Lichtverhältnissen anpassen. Das unterließ er erst, als er eine Hausaufgabenkontrolle in Mathematik kurz vor seinen Platz verhindern wollt. Der Lehrer stellte auf Kopfrechnen um, als es zu dunkel zum Schreiben war: Alle aufstehen und wer das Ergebnis zuerst wusste, konnte sich setzen. Hier schnitt er schlecht ab, weil er immer an den Stecker in seiner Hosentasche denken musste. Er konnte sich nicht konzentrieren.&lt;br /&gt;Eines Tages erzeugte er wieder einen Kurzschluss im Russischunterricht, weil er keine Vokabeln gelernt hatte.&lt;br /&gt;Der Hausmeister hatte wohl der häufigen Kurzschlüsse wegen auf diesem Schulflur eine stärkere Sicherung eingeschraubt?&lt;br /&gt;Es wurde dunkel im Raum, zischte aber auch in der Steckdose und der Stecker ließ sich nicht mehr herausziehen. Es roch nach verschmorter Isolierung. In einem unbeobachteten Moment bekam Paul den Stecker mit zerstörerischem Kraftaufwand doch noch heraus.&lt;br /&gt;Nun war für ihn die Wut auf Ungerechtigkeit verraucht. Sprechen konnte er über seine Taten aber immer noch nicht mit den Mitschülern oder den Freunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst zu einem Klassentreffen 50 Jahre nach dem Schulabschluss berichtete er über seine Unternehmungen gegen die Ungerechtigkeit an der Schule. Der Tafelmaler outete sich aber auch jetzt nicht, obwohl alle ehemaligen Mitschüler anwesend waren.&lt;br /&gt;Jetzt, nach mehr als 50 Jahren, hatte sein Kampf gegen die Ungerechtigkeit einen hohen Unterhaltungswert …&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-7878915444680061300?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/7878915444680061300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=7878915444680061300' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/7878915444680061300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/7878915444680061300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2011/01/ruckerinnerung-schulstrafe-1952.html' title='Rückerinnerung: Schulstrafe 1952'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TSrAy7g3BUI/AAAAAAAAAOo/VXUqzAzALEQ/s72-c/Peter024.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-6909594680124376336</id><published>2011-01-05T01:41:00.000-08:00</published><updated>2011-01-05T02:17:16.378-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kriegsende - Schuleinführung 1945'/><title type='text'>Rückerinnerung: Schuleinführung 1945</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TSQ9WuWdJcI/AAAAAAAAAOc/W_DjoNW0SgA/s1600/eve014x.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 199px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558635300690666946" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TSQ9WuWdJcI/AAAAAAAAAOc/W_DjoNW0SgA/s320/eve014x.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#330033;"&gt;Rückerinnerung: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#330033;"&gt;&lt;em&gt;Zeitenwende&lt;/em&gt; - Kriegsende 1945 in Thüringen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;Das Kriegsende erlebte ich als fünfjähriges Kind in einem Ortsteil von So... in Thüringen.&lt;br /&gt;Im Januar 45 fand unsere Flucht - Mutter, Oma, Schwester - aus dem Gebiet östlich der Oder in Thüringen ihr Ende. Durch viele Anzeichen wurde auch mir als Kind das nahende Kriegsende bewusst. Die Flugzeuge der Amerikaner und Engländer überflogen in riesigen Pulks immer häufige in großer Höhe den Ort. Immer öfter wurden die Tage und Nächte aus Angst vor Luftangriffen im Keller oder in den umliegenden Wäldern verbracht. Ich erinnere mich, wie des Nachts am Horizont der Feuerschein der brennenden Städte No … und So … zu sehen waren. Besonders gefährlich waren die Bomber, die nach dem Angriff ihre restlichen Sprengkörper ziellos auf dem Rückflug abwarfen.&lt;br /&gt;Deutsche Soldaten flüchteten vor den nahenden Amerikanern und warfen Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Munition weg. Gefährliche Spielgeräte für uns Kinder!&lt;br /&gt;In der ersten Aprilhälfte sah ich vom Fenster aus die ersten amerikanischen Soldaten und damit auch die ersten "Schwarzen" meines Lebens. Mit ihnen hatten wir Kinder schnell Kontakt, gab es doch Schokolade und andere Lebensmittel. Mit ihren Waffen durfte man auch schießen, wenn man Eier beschaffen konnte oder eine "große" Schwester vorweisen konnten.&lt;br /&gt;Die Erwachsenen sahen das anders. Die Soldaten durchsuchten die Wohnungen nach Beutegut. Meine Tante bezahlte die Verweigerung der Herausgabe des Blaupunkt Radios fast mit dem Leben. Sie ließ es bei der Übergabe in den Treppenschacht fallen. Der Soldat zielte mit der Maschinenpistole auf sie, schoss dann aber in die Decke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der amerikanische Standortkommandant konnte sich "normales" Leben nur vorstellen, wenn in seinem Verantwortungsbereich die Schule funktionierte (vielleicht war er Lehrer!?). Seine Aufforderung zum Schulbeginn wurde von der Bevölkerung nur halbherzig oder gar nicht befolgt. Weil nun die Schüler nicht freiwillig zur Schule kamen, schickte er seine Soldaten aus, alles, was Schulalter hatte, einzusammeln.&lt;br /&gt;Alle frei herumlaufenden Kinder wurden eingefangen, auf die Jeeps gesetzt und zur Schule gefahren. Das Heulen und Gebrüll war ohrenbetäubend. Keiner von uns glaubte, dass wir die Eltern nochmals wieder sehen würden. Die Nazipropaganda zeigte auch bei uns volle Wirkung. Amerikaner oder Russen machten für uns keinen Unterschied!&lt;br /&gt;Im Klassenraum ebbte das Geheul langsam ab, als auf dem Pult vorn Schokoladentafeln und Kekse zu sehen waren. Viel hatten von solchen Sachen schon gehört.&lt;br /&gt;Der amerikanische Offizier, ein bereits pensionierter alter Lehrer und eine Vertrauen erweckende Lehrerin verteilten die Süßigkeiten und versprachen mehr, wenn am nächsten Tag alle mit Schulmaterial antreten würden. Fast alle kamen, ich auch. Das „Anfüttern“ hielt noch einige Tage an. Dann lief die Schule …&lt;br /&gt;Die Schuleinführungsfeier fand an einem Wochenende nach der zwangsweise durchgeführten Schuleinführung statt; mein Vater war in amerikanischer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;Die große Zuckertüte täuscht. Nur das obere Viertel war mit einigen Süßigkeiten gefüllt. Der Rest bestand bei mir und meiner kleinen Schwester aus Knüllpapier.&lt;br /&gt;Bis zu diesem Zeitpunkt hatte niemand gemerkt, dass ich erst fünf Jahre geworden war. Nach acht Schuljahren verließ ich die Grundschule mit gerade 13 Jahren. Probleme gab es auch dann wieder, weil ein Lehrling 14 Jahre zu sein hatte und einen eigenen Personalausweis besitzen musste! Der stand mir nicht zu; den hatte ich auch nicht …&lt;br /&gt;Ende Juni zogen die Amerikaner sich aus Thüringen zurück. Wieder verfolge ich vom Fenster, wie etwa 10 Tage lang amerikanische Militärlastwagen mit jeweils 10 und mehr angehängten PKW vorbeifuhren. Meine Zahlenvorstellung reichte nicht aus für die vielen Fahrzeuge. Die neue Besatzungsmacht, die Russen, fanden auf jeden Fall nur noch Schrott-PKW vor.&lt;br /&gt;Dann, Anfang Juli 45, zogen die Russen ein. Zu meinem Erstaunen hatten die Russen die gleichen Fahrzeuge wie die Amerikaner; die Soldaten waren nur anders. Den Vorausabteilungen folgten dann Soldaten, wie sie die Nazipropaganda dargestellt hatte: kleine einspännige Pferdewagen mit Stroh, Soldaten mit mongolischen Gesichtszügen lagen auf ihnen, sangen oder spielten Harmonika.&lt;br /&gt;Für sie gab es nur noch kleinere Sachen zu holen bei den Nachbarn: PKW, Radios, Fotoapparate und anderes hatten die Amerikaner mitgenommen.&lt;br /&gt;Kontakte zur neuen Besatzungsmacht und uns Kindern gab es nicht. Die Erwachsenen erzählten sich andere Begebenheiten von der neuen Besatzungsmacht ..., aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-6909594680124376336?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/6909594680124376336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=6909594680124376336' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/6909594680124376336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/6909594680124376336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2011/01/ruckerinnerung-schuleinfuhrung-1945.html' title='Rückerinnerung: Schuleinführung 1945'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TSQ9WuWdJcI/AAAAAAAAAOc/W_DjoNW0SgA/s72-c/eve014x.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-346837183763227836</id><published>2010-08-02T02:50:00.000-07:00</published><updated>2010-08-02T04:18:48.474-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Naturschutz'/><title type='text'>HARZwald - wandern und nachdenken</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TFanTM_jtTI/AAAAAAAAANU/b59HKVRX7ik/s1600/Harz07-2010+008.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500767943226799410" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TFanTM_jtTI/AAAAAAAAANU/b59HKVRX7ik/s400/Harz07-2010+008.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Gestern wurde gemeldet in den Nachrichten, dass die Konzentration von Plankton in den Weltmeeren abgenommen habe. Plankton, das ist der Beginn der Nahrungskette in den Meeren.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TFaW_M1xmTI/AAAAAAAAAM8/VHrhS1SMib8/s1600/HARZ60+2001-2.jpg"&gt;&lt;/a&gt; Ungeahnte Folgen kann diese Reduzierung, aus welchen Gründen auch immer, für Natur und Mensch auslösen ...&lt;br /&gt;Manchmal denke ich, was wäre, wenn die Sonnenkraftwerke in den Pflanzen kein Chlorophyll mehr produzieren würden, weil aus irgend welchen Gründen die Photosynthese gestört worden ist? Das wäre auch eine Nahrungskette! Nicht auszudenken die Folgen! &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Während einer Wanderung auf den Brocken von Torfhaus aus sieht man mit Erschrecken zerstörten Wald (oben: links 2010). Gespenstisch ragen Baumleichen zum Himmel, türmt sich chaotisch Unterholz. Das haben Menschen gemacht!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor 10 Jahren sah diese Zerstörung noch wüster aus und an Schautafeln wurde erläutert, dass die Luftströmung von West nach Ost dieses Waldsterben verursacht hat: Der Dreck aus westlichen Industriebebieten prallt gegen den Harz, besonders gegen den Brocken, regnet sich ab, hinterlässt Abprodukte der Zivilisation; die Wolken steigen auf und überqueren den Brocken. Saurer Regen soll den Schaden verursacht haben. Die Hinweistafeln mit Erläuterungen sind verschwunden. Das Gebiet ist Nationalpark.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TFaV4zrsxgI/AAAAAAAAAMs/JsyH93SHt3g/s1600/HARZ60+2001-1.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 204px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500748798058350082" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TFaV4zrsxgI/AAAAAAAAAMs/JsyH93SHt3g/s400/HARZ60+2001-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Vergleicht man Fotos von vor 10 Jahren (unten) mit einer Aufnahme von Mai 2010 (oben)kommt ganz leichter Optimismus auf. Die Natur begann sich selbst zu heilen. Zwischen dem toten Holz regt sich neues Leben im Brocken Nationalpark.&lt;br /&gt;Ist vielleicht doch noch nicht alles verloren für künftige Generationen, wenn wir heute behutsamer mit unsere Umwelt umgehen?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Was hat der Mensch dort und anderswo nicht alles angerichtet?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Bergbau in diesem Gebiet hat den Wald gefressen, besonders in Form von Grubenholz, und als die Dampfmaschine die Wasserkraft verdrängte, wurden die Restbestände Wald vernichtet. Plötzlich war Kahlschlag und Erosion setzte ein. Die Menschen vor Zeiten verstanden, jetzt muss etwas geschehen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie forsteten auf mit schnellwachsenden Hölzern im 18./19. Jahrhundert. Damals konnte keiner ahnen, was die Monokulturen durch die Industrialisierung bis heute ausstehen müssen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vielleicht gelingt es doch noch, nachfolgenden Generationen kleine Stücke intakter Natur zu erhalten ... &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-346837183763227836?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/346837183763227836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=346837183763227836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/346837183763227836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/346837183763227836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/08/harzwald-wandern-und-nachdenken.html' title='HARZwald - wandern und nachdenken'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/TFanTM_jtTI/AAAAAAAAANU/b59HKVRX7ik/s72-c/Harz07-2010+008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-3816602253577704026</id><published>2010-04-18T00:04:00.001-07:00</published><updated>2010-04-18T01:05:02.840-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht Montevideo'/><title type='text'>Reiseeindrücke: Montevideo</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qwEzIGDGI/AAAAAAAAAMc/9DcM-NWy_9o/s1600/antar0110+190e42.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 158px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461371094630272098" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qwEzIGDGI/AAAAAAAAAMc/9DcM-NWy_9o/s400/antar0110+190e42.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Montevideo:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Hauptstadt von Uruguay; kaum Tourismus außer vereinzelten Kreuzfahrtschiffen, niedrige Kriminalitätsraten; Touristenpolizei im Stadtbild ist unübersehbar.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;Im Zentrum passt architektonisch fast nichts zueinander. Neben dem kolonialen Jugendstil hat sich die Moderne der 50er Jahre breit gemacht. Moskau 1950 lässt grüßen. Heutige Paläste aus Glas und Beton reihen sich übergangslos ein. Kleine grüne Plazas mildern diesen Eindruck etwas ab. Das üppige Grün Südamerikas verdeckt viele architektonische Besonderheiten ...&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qv6kPZ4aI/AAAAAAAAAMU/lXC0GZlvsX8/s1600/antar0110+190e43.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 154px; FLOAT: left; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461370918835708322" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qv6kPZ4aI/AAAAAAAAAMU/lXC0GZlvsX8/s320/antar0110+190e43.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Auffällig ist, sehr viele Menschen haben einen Becher in der Hand und trinken während des Gehens immer mal einen Schluck: &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Mate Tee&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Mate Blätter im Becher werden mit kochendem Wasser überbrüht. Man schlendert und nimmt immer mal einen Zug Tee. Ist der Becher leer, wird aus einer mitgeführten Thermoskanne wieder heißes Wasser über die Blätter gegossen. An jeder Straßenecke kann man diese Becher in unterschiedlichster Ausführung kaufen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beeindruckend ist die ehemalige Markthalle in Montevideo in der Nähe des Hafens. Eine alte Konstruktion aus Gusseisen wurde umgebaut zu einem Grill-, Fresstempel.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gegen 11 Uhr wird angeheizt. Holz und große Fleischmengen werden angeliefert. Grillfeuer werden entfacht in Lagerfeuergröße und anschließend unter den Rosten verteilt. Die Grillflächen lassen sich nur in Quadratmetern angegen. Das Grillen erscheint wie ein industrieller Vorgang; riesige Mengen Fleisch in unterschiedlichster Zubereitung werden auf den Rost gepackt. Die Halle ist noch menschenleer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qvpVa9JWI/AAAAAAAAAMM/KlCKzTD0cMQ/s1600/antar0110+190e44.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 191px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461370622799848802" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qvpVa9JWI/AAAAAAAAAMM/KlCKzTD0cMQ/s400/antar0110+190e44.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Atmosphäre in der halbdunklen Halle und der Grillduft sind beeindruckend.&lt;br /&gt;Die Grillmeister beobachten in lässiger Haltung den Grillvorgang und wenden mit großen Gabeln.&lt;br /&gt;Die Fleischportionen in ihrer Größe sind mit unseren Vorstellungen nicht vergleichbar; 500 Gramm sind sicher noch keine große Portion!!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qvVDHI_5I/AAAAAAAAAME/XBUJPvte4ao/s1600/antar0110+190e45.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 167px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461370274287517586" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qvVDHI_5I/AAAAAAAAAME/XBUJPvte4ao/s320/antar0110+190e45.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Die Innenstadt ist belebt, aber ohne Hektik. Der Autoverkehr ist erträglich. Die Fußwege sind in solchem Zustand, dass man eher nach unten sehen sollte als nach oben. &lt;div&gt;Neben liebevoll restaurierten Gebäuden der Kolonialzeit stehen Glaspaläste mit außen angebrachten Klimaanlagen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Stadt leben etwa 50% aller Einwohner des Landes. Verglichen mit anderen südamerikanischen Staaten hat das kleine Land eine gesunde Wirtschaft, einen beeindruckenden Lebensstandard mit guten Sozialleistungen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-3816602253577704026?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/3816602253577704026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=3816602253577704026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/3816602253577704026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/3816602253577704026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/04/reiseeindrucke-montevideo.html' title='Reiseeindrücke: Montevideo'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8qwEzIGDGI/AAAAAAAAAMc/9DcM-NWy_9o/s72-c/antar0110+190e42.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-4825310229604653545</id><published>2010-04-14T00:04:00.000-07:00</published><updated>2010-04-14T01:29:20.961-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reise Südamerika'/><title type='text'>Reisebericht: Puerto Madryn</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8VzAp6jF0I/AAAAAAAAAL8/lYzkv8LMi-k/s1600/antar0110+190e38.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 118px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459896578345211714" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8VzAp6jF0I/AAAAAAAAAL8/lYzkv8LMi-k/s400/antar0110+190e38.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Puerto Madryn&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; (Argentinien) wurde 1865 von walisischen Siedlern gegründet und erlebte Aufstieg und Fall&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vp7QO0ixI/AAAAAAAAAK8/wS4e1haeXiM/s1600/antar0110+190e38.jpg"&gt;&lt;/a&gt; entsprechend der Wirren der letzten Jahrhunderte.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;In der heute 50000 Einwohner zählenden Stadt sind architektonische Auffälligkeiten sehr rar. Es wird versucht, die touristischen Gegebenheiten der Umgebung auszuloten.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vy17Vyg0I/AAAAAAAAAL0/UhM7fl7dBg0/s1600/antar0110+190e39.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; FLOAT: right; HEIGHT: 176px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459896394044310338" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vy17Vyg0I/AAAAAAAAAL0/UhM7fl7dBg0/s320/antar0110+190e39.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In den Buchten am Rande der Stadt, auf der Halbinsel Valdez, sind Kolonien von Elefantenrobben, viele Seevögel, Pinguine und auch Wale, besonders Orcas, zu entdecken. Die Fahrt dahin erfolgt vielfach über unbefestigte Straßen. Da hat man was von der Busfahrt und merkt, dass die Stoßdämpfer schon vor langer Zeit ihre Funktion eingestellt haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vyo4G7olI/AAAAAAAAALs/f6xJdZfDKbY/s1600/antar0110+190e40.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 99px; FLOAT: left; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459896169838387794" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vyo4G7olI/AAAAAAAAALs/f6xJdZfDKbY/s200/antar0110+190e40.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Abstecher nach &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Gaiman&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;, etwa 80 Kilometer von Puerto Madryn entfernt, vermittelt die Weite des steppenähnlichen Landes und die Fruchtbarkeit im Tal des Rio Chubal, wo intensiv Landwirtschaft betrieben wird.&lt;br /&gt;Walisische Siedler landeten 1865 an der patagonischen Küste und gründeten einige Städte und Dörfer, auch Gaiman.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vyd2dPPqI/AAAAAAAAALk/bTRq3T1MyvE/s1600/antar0110+190e41.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; FLOAT: left; HEIGHT: 133px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459895980416515746" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Vyd2dPPqI/AAAAAAAAALk/bTRq3T1MyvE/s200/antar0110+190e41.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im einem Teehaus von Gaiman wird Kuchen nach alten Rezepten angeboten, serviert in walisischer Tradition.&lt;br /&gt;Diese eingehäkelten Kaffekannen und auch das Geschirr erinnerten an ferne Zeiten der Kindheit. Man wünschte sich, mehr von diesem leckeren Kuchen essen zu können ... &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-4825310229604653545?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/4825310229604653545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=4825310229604653545' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/4825310229604653545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/4825310229604653545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/04/reisebericht-puerto-madryn.html' title='Reisebericht: Puerto Madryn'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8VzAp6jF0I/AAAAAAAAAL8/lYzkv8LMi-k/s72-c/antar0110+190e38.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-3951849072593882392</id><published>2010-04-13T00:14:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T02:00:44.963-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht Ushuaia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kap Hoorn'/><title type='text'>Reisebericht: Ushuaia, Kap Hoorn</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Südamerikas&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; südlichste Spitze wird durch den Beaglekanal und die südlichste Stadt der Welt geprägt. 1831 entdeckte man diese südliche Wasserstraße im Süden Feuerlands.&lt;br /&gt;Der Beaglekanal, die Magellanstraße, Kap Hoorn, die Drakestraße sind die einzigen Verbindungen zwischen Atlantik/Pazifik im Süden des Kontinentes.&lt;br /&gt;Im Sonnenaufgang den Kanal zu befahren in Richtung Ushuaia, der eingegrenzt von den Bergen der Südkordilleren ist, zu sehen, wie die aufgehende Sonne erst die schneebedeckten Berggipfel sacht und rosafarben betastet und dann, 10 Minuten später, die südlichste Stadt der Welt in rosafarbenes Licht taucht, ist nicht mit Worten zu beschreiben. Sprache reicht dazu nicht aus. Erlebt muss man es haben.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QngLToe4I/AAAAAAAAAKc/EeiiXHJI-fM/s1600/antar0110+190e35.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 164px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459532082024315778" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QngLToe4I/AAAAAAAAAKc/EeiiXHJI-fM/s400/antar0110+190e35.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QmgHFwtlI/AAAAAAAAAKU/fk-Zy_6nTUQ/s1600/antar0110+190e36.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 112px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459530981380765266" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QmgHFwtlI/AAAAAAAAAKU/fk-Zy_6nTUQ/s320/antar0110+190e36.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Ushuaia,&lt;/span&gt; "die zur Sonne hin gewandte Bucht", die ihre Existenz einem fluchtsicheren Gefängnis für ganz schwere Jungs aus Argentinien verdankt und heute ihr Wachstum den Steuervorteilen der Bewohner, ist die letzte menschliche Behausung vor der eisigen Unendlichkeit. Möchte man hier leben in dieser Abgeschiedenheit? Anlegende Kreuzfahrtschiffe und Expeditionen ins Eis des antarktischen Kontinents bieten einige Abwechslungen.&lt;br /&gt;Viele kleine Inseln im Beaglekanal sind Tierparadiese. Menschen erscheinen den Tieren nicht als Gefahr. &lt;div&gt;&lt;div&gt;Seevögel, Pinguine und Seelöwen lassen sich von den Motorengeräuschen der Katamarane und der Nähe der Menschen nicht stören.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QlP7YMQEI/AAAAAAAAAKE/mQCsRGeYE6o/s1600/antar0110+190e37.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 400px; FLOAT: right; HEIGHT: 136px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459529603847307330" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QlP7YMQEI/AAAAAAAAAKE/mQCsRGeYE6o/s400/antar0110+190e37.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Kap Hoorn&lt;/span&gt;,&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; letztes Land vor Antarktica, sturmumtoste Landspitze, 1616 entdeckt, mit 280 Tagen Regen, Nebel, Sturm, schwerer See, Grab von 800 Schiffen und mehr als 10000 Seeleuten ist auch heute noch gefürchtet bei Schiffsbesatzungen, weil im Mischgebiet zwischen Atlantik und Pazifik gelegen, eine der Wetterküchen der Erde ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kap Hoorn zeigte sich mit mäßig bewegtem Wasser gnädig! &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-3951849072593882392?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/3951849072593882392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=3951849072593882392' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/3951849072593882392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/3951849072593882392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/04/reisebericht-ushuaia-kap-hoorn.html' title='Reisebericht: Ushuaia, Kap Hoorn'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8QngLToe4I/AAAAAAAAAKc/EeiiXHJI-fM/s72-c/antar0110+190e35.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-4513131759745755949</id><published>2010-04-10T23:33:00.000-07:00</published><updated>2010-04-11T00:43:05.290-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht Antarktica'/><title type='text'>ANTARKTICA Paradise Bay</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8FvchId6LI/AAAAAAAAAIs/iofb1eyAoPg/s1600/antar0110+190e33.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 400px; FLOAT: right; HEIGHT: 138px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458766759070656690" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8FvchId6LI/AAAAAAAAAIs/iofb1eyAoPg/s400/antar0110+190e33.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Nach zwei Seetagen, Reise durch die ruhige, sonst sturmgepeitschte &lt;strong&gt;Drakestraße&lt;/strong&gt;, macht sich die antarktische Halbinsel mit ersten treibenden Eisbergen bemerkbar. &lt;div&gt;Entlang der &lt;strong&gt;Andreasstraße&lt;/strong&gt; gleitet das Schiff bei wechselndem Wetter vorbei an Gletschern, Felsgipfeln, Gletscherabbrüchen, Eisbergen und Treibeisfeldern. Glasklares Wasser lässt den Blick auf die Eisberge unterhalb der Wasserlinie in grünlichblauer Tiefe verfolgen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8FuOUUbBSI/AAAAAAAAAIc/cphzywBM4k4/s1600/antar0110+190e32.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 140px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458765415601341730" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8FuOUUbBSI/AAAAAAAAAIc/cphzywBM4k4/s400/antar0110+190e32.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Immer wieder entlassen kalbende Gletscherzungen Eisberge der Strömung und dem Wind. Getier der Antarktis zeigt sich neugierig an den Bordwänden. Die Brücke macht die Passagiere darauf aufmerksam.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Pinguine treiben auf Eisbergen vorbei und sind angetreten, um die Menschen zu mustern oder springen wie Delphine am Schiff entlang. Seelöwen verlassen träge ihre Eisschollen und gleiten ins Wasser, Wale unterschiedlicher Größe verschwinden mit kräftigem Schlag der Schwanzflosse in die Tiefe oder tauchen auf der anderen Schiffsseite wieder auf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irgendwie so muss wohl das Paradies beschaffen gewesen sein?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein &lt;strong&gt;Sonnenaufgang&lt;/strong&gt; in der Antarktis übertrifft wohl alles bisher Gesehene.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein dünner Schnee-, Eisteppich an Deck verstärkt die Unwirklichkeit. Alles ist in grünlichblaues Licht getaucht und plötzlich überwinden die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne die Berggipfel der Andreasstraße, um in kurzer Zeit alles in eine rosafarbenes unwirkliches Licht zu tauchen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einige Passagiere verfolgen an Deck andächtig und ergriffen das Naturschauspiel der eisigen Wildnis; die Turbinen summen leise und treiben das Schiff durch die weiße Unendlichkeit; die Stille wird nur durch das Kreischen der Albatrosse unterbrochen, die im aufgewühlten Kielwasser nach Futter suchen. Spiegelglatt liegt das Wasser.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Den kalten, stürmischen Wind spürt man kaum, so sehr ist man gefangen von der eisigen Szenerie der Antarktis.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Ft4LRXJ6I/AAAAAAAAAIU/5ljl2uhu5kI/s1600/antar0110+190e34.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 197px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458765035215464354" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Ft4LRXJ6I/AAAAAAAAAIU/5ljl2uhu5kI/s400/antar0110+190e34.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Daueraufenthalt der meisten Passagiere an Deck; Lieblingsaufenthalt vor der schützenden Glaswand am Bug. Die meisten Reisenden möchten nichts von dem antarktischen einmaligen Schauspiel verpassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-4513131759745755949?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/4513131759745755949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=4513131759745755949' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/4513131759745755949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/4513131759745755949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/04/antarktica-paradise-bay.html' title='ANTARKTICA Paradise Bay'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8FvchId6LI/AAAAAAAAAIs/iofb1eyAoPg/s72-c/antar0110+190e33.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-4142839237706937266</id><published>2010-04-09T23:31:00.001-07:00</published><updated>2010-04-11T00:39:59.952-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reiseerlebnisse'/><title type='text'>FALKLAND Inseln</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Falkland Inseln&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; - zwei Seetage von Buenos Aires entfernt, 300 Meilen östlich von Südamerika, 700 Meilen bis zur Antarktis, britisches Staatsgebiet.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8AdLNysC1I/AAAAAAAAAIM/lWQLdoSl7N8/s1600/antar0110+190e31.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; FLOAT: right; HEIGHT: 175px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458394826891070290" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8AdLNysC1I/AAAAAAAAAIM/lWQLdoSl7N8/s200/antar0110+190e31.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unbegreiflich, 1982 besetzten argentinische Streitkräfte die Inseln. Die Briten reisten von weither an und eroberten zurück. Die Heldendenkmäler der vielen gefallenen argentinischen Soldaten kann man in Buenos Aires besuchen ...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Acn2X-jDI/AAAAAAAAAIE/AJeUzRrZQbM/s1600/antar0110+190e5.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 142px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458394219309599794" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8Acn2X-jDI/AAAAAAAAAIE/AJeUzRrZQbM/s400/antar0110+190e5.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8AcDcHvlHI/AAAAAAAAAH8/kkYeAz8QIYE/s1600/antar0110+190e31.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Falkland Inseln&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; - unwirtliches Land, wohnen möchte man hier nicht, aber es gibt Pinguinkolonien auf der Insel. Zu erreichen sind diese nur durch mooriges Gelände mit einem Jeep in abwechslungsreicher Fahrt durch Gräben und Wasserlöcher. Die Räder waren im Morast kaum noch auszumachen. Die Fahrt war schon Abenteuer an sich!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Ankunft der Jeeps&lt;/strong&gt; - die Pinguinkolonie ließ sich nicht beeindrucken. Nach einigen Minuten löste sich eine kleine Gruppe und watschelte gemächlich auf die Besucher zu. Zwei Meter vor den Menschen blieben sie stehen und scannten sie interessiert von oben bis unten ab. Nach ausgiebigem Beäugen löste sich wohl der Mutigste der Gruppe und näherte sich bis auf wenige Zentimeter.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wieder wurden mit zurückgelegtem Kopf die Menschen aufmerksam gemustert. Obwohl nicht erlaubt, kann man sich nicht zurück halten, man muss ihm mal über den Kopf streicheln. Wie fühlt sich das Federn - Fell eigentlich an?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der &lt;strong&gt;Einzelpinguin&lt;/strong&gt; nahm dies zum Anlass seinerseits an Hand und Kleidung herumzuschnabbern. Nach ausgiebiger Untersuchung begab er sich zur wartenden Gruppe zurück, teilte denen wohl etwas mit, keine Gefahr, nichts Besonderes oder so und sie watschelten gemeinsam zurück zur Kolonie.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist hoch interessant dem Treiben der vielen Tiere zuzusehen. Man vergisst dabei den infernalischen Gestank und sieht darüber hinweg, dass das Profil der Schuhsohlen sich langsam zusetzte mit den Abprodukten der Vögel, welche so leicht wie flüssiger Asphalt zu entfernen sind aus den Profilsohlen ...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8AbbqLEiSI/AAAAAAAAAH0/lJrDSn3BjRo/s1600/antar0110+190e30.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 400px; FLOAT: left; HEIGHT: 86px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458392910364182818" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8AbbqLEiSI/AAAAAAAAAH0/lJrDSn3BjRo/s400/antar0110+190e30.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;FALKLAND Inseln&lt;/span&gt;, Jeepfahrt und Pinguinkolonie, ein beeindruckendes Erlebnis!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-4142839237706937266?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/4142839237706937266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=4142839237706937266' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/4142839237706937266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/4142839237706937266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/04/falkland-inseln.html' title='FALKLAND Inseln'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S8AdLNysC1I/AAAAAAAAAIM/lWQLdoSl7N8/s72-c/antar0110+190e31.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-9019604601689010459</id><published>2010-04-07T23:30:00.000-07:00</published><updated>2010-04-09T00:35:32.940-07:00</updated><title type='text'>TANGO ARGENTINO</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77UG8T2mZI/AAAAAAAAAHs/USqcMKzXLl4/s1600/antar0110+190e10.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; FLOAT: right; HEIGHT: 113px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458033014153320850" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77UG8T2mZI/AAAAAAAAAHs/USqcMKzXLl4/s200/antar0110+190e10.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77MilB5WfI/AAAAAAAAAHk/0cUgVCmCjG8/s1600/antar0110+190e27.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; FLOAT: left; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458024692847303154" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77MilB5WfI/AAAAAAAAAHk/0cUgVCmCjG8/s200/antar0110+190e27.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77MJVRH-QI/AAAAAAAAAHc/YaX9wXLMDhs/s1600/antar0110+190e29.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; FLOAT: left; HEIGHT: 181px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458024259119479042" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77MJVRH-QI/AAAAAAAAAHc/YaX9wXLMDhs/s320/antar0110+190e29.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77JTgicWOI/AAAAAAAAAG8/wgjWfdXHJTU/s1600/antar0110+190e28.jpg"&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 150px; FLOAT: left; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5458021135408716002" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77JTgicWOI/AAAAAAAAAG8/wgjWfdXHJTU/s200/antar0110+190e28.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Tango Argentino&lt;/strong&gt;, das ist nicht der Tango unserer Vorstellung, der leicht "verschlagert" und auch so instrumentiert bei uns präsentiert wird. Tango Argentino, das ist nicht mehr die Form, die 1910 in Europa entstanden ist.&lt;br /&gt;Der Tango wurde argentinischen Gegebenheiten angepasst und war in Bordellen als Animationstanz beheimatet; feurig, aggressiv, schmerzhaft waren die Tanzschritte und der Rhythmus. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In gehobenen Schichten galt der Tanz immer als anstößig, der auch heute noch in der argentinischen Ausprägung eher wehmütig und verhalten klingt und auf Bandoneon, Streicher, Bass und Schlagzeug modellieren wird; - zumeist zelebriert von älteren Herren in entsprechender Umgebung.&lt;br /&gt;In Buenos Aires, am Alten Hafen im farbenfrohen Wohnviertel La Boca empfindet man bei einem Morgenspaziergang am Wochenende, hier ist die Tango-Zeit stehen geblieben: Tango in malerischer Umgebung an jeder Ecke und nicht nur für fotografierende Touristen. So hat man sich die Heimat des Tango immer vorgestellt: romantische Gegebenheiten, Kunstangebote, die den Tango thematisieren; verhaltene Musik, volksnah, Frauen in erotischer Tango-Kleidung und natürlich passendes Wetter.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Familien gehen spazieren mit Kindern. Die Kinder werden kurzfristig sicher geparkt und die Eltern tanzen mal schnell einige Schritte Tango auf dem Straßenpflaster.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Buenos Aires, Tango Argentino und La Boca in seiner Farbenpracht gehören zusammen. So stellte man sich das immer vor mit dem Tango in Buenos Aires und - es ist immer noch so ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-9019604601689010459?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/9019604601689010459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=9019604601689010459' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/9019604601689010459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/9019604601689010459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2010/04/tango-argentino.html' title='TANGO ARGENTINO'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/S77UG8T2mZI/AAAAAAAAAHs/USqcMKzXLl4/s72-c/antar0110+190e10.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-8035106358381316187</id><published>2009-03-05T00:00:00.000-08:00</published><updated>2009-05-03T22:33:02.053-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Japan Shoji'/><title type='text'>Japan/Yokohama: Shoji</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;Shoji&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;, mein E-Mail-Freund aus Yokohama/Japan, schreibt seit einigen Jahren E-Mails zur Lebensweise seiner Landsleute, der Familie und sendet &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Fotos von vielen Wanderungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Er ist an dem Leben in Deutschland sehr interessiert und hat viele Fragen zum Alltag in der Bundesrepublik. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Alle E-Mails aus unserem Land werden ins Japanische übersetzt, auf einen Server in Yokohama gestellt und sehr oft aufgerufen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Viele WWW Nutzer klicken dann auch so manchen Link in Deutschland an. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309611253759200530" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 120px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/Sa-HTcO7zRI/AAAAAAAAAEk/9RbGGqaRqdE/s320/bando16+1+20081029E.jpg" border="0" /&gt;Shoji hat Deutsch als zweite Fremdsprache auf der hig school gelernt und von 1970-1971 in Deutschland gearbeitet bei Siemens als Gast Chief Engineer von Fuji Electric.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Vor 53 Jahren hat er mit seinen Geschwistern den Fujisan (Fujiyama 3776 m) bestiegen. Täglich steigen in den Sommermonaten 3000 Besucher hinauf, die meisten sind Ausländer. Bis 2500 m kann man mit dem Bus fahren. In 5-7 Stunden erreicht man zu Fuß den Gipfel. Für den Rückweg benötigt man etwa 5 Stunden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Vor Jahren kam der Kontakt zustande, weil Shoji ein Bild benötigte von einem großen Rapsfeld, das er in seinem Blog verwenden wollte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach dem ersten Kontakt stellte sich heraus, dass er während seiner Schulzeit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;ein Gedicht gelernt hatte von einem vor 1900 sehr bekannten Heimatdichter des Ortes Bad Köstritz, Julius Sturm. Über die Suche nach diesem alten Buch kamen wir uns näher. In einem schweizer Antiquariat fand ich das Buch und er kaufte es dann per Kreditkarte im Internet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/Sa-NIlVI8CI/AAAAAAAAAE8/Um2YeHbAjLk/s1600-h/sogabairin+1+20090221E.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5309617664292352034" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 146px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/Sa-NIlVI8CI/AAAAAAAAAE8/Um2YeHbAjLk/s320/sogabairin+1+20090221E.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Aufstiegskurs Fujinomiya:&lt;/em&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www001.upp.so-net.ne.jp/fujisan/fuji-f.html"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://www001.upp.so-net.ne.jp/fujisan/fuji-f.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Seiten zur E-Mail Kommunikation mit Shoji:&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://dorflueren.blog.so-net.ne.jp/2008-10-19"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://dorflueren.blog.so-net.ne.jp/2008-10-19&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;#&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://dorflueren.blog.so-net.ne.jp/"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;http://dorflueren.blog.so-net.ne.jp/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-8035106358381316187?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/8035106358381316187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=8035106358381316187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/8035106358381316187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/8035106358381316187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2009/03/japanyokohama-shoji.html' title='Japan/Yokohama: Shoji'/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uIhVz1YHjlc/Sa-HTcO7zRI/AAAAAAAAAEk/9RbGGqaRqdE/s72-c/bando16+1+20081029E.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2549490553883187516.post-7042189412359346442</id><published>2007-09-15T23:50:00.000-07:00</published><updated>2008-10-09T00:00:19.213-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Begrüßung zur ersten Seite'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_uIhVz1YHjlc/RuzSmhEeugI/AAAAAAAAAA4/Bnsgfc3qTes/s1600-h/pet9703.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5110691236312693250" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_uIhVz1YHjlc/RuzSmhEeugI/AAAAAAAAAA4/Bnsgfc3qTes/s320/pet9703.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#330000;"&gt; Ich begrüße Sie auf meiner Seite. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#330000;"&gt;Ich möchte Gedanken, Meinungen, Sichten darstellen oder andere Ansichten zu Problemen der Zeit kommentieren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#330000;"&gt;Sie können sich beteiligen und weitere Kommentare anfügen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2549490553883187516-7042189412359346442?l=peter-gedankenspiel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/feeds/7042189412359346442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2549490553883187516&amp;postID=7042189412359346442' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/7042189412359346442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2549490553883187516/posts/default/7042189412359346442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peter-gedankenspiel.blogspot.com/2007/09/blog-post.html' title=''/><author><name>peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16396580490082212851</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_uIhVz1YHjlc/RuzSmhEeugI/AAAAAAAAAA4/Bnsgfc3qTes/s72-c/pet9703.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
